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Patientenforum Das Diabetische Fußsyndrom

(15.05.2012) Zum Tag des Fußes am 30.06.2012 veranstaltet die Klinik für Innere Medizin II einen Inf ... mehr

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Allgemein- und Viszeralchirurgie

Das Behandlungsspektrum umfasst Erkrankungen des gesamten Magen-Darm-Traktes (Magen, Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm und Enddarm) sowie Erkrankungen im Bereich des Leber- und Gallenwegssystems und der Schilddrüse. Zudem werden auch ausgewählte Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse vorgenommen. Ebenfalls im Behandlungsspektrum enthalten, ist die Therapie von gut- und bösartigen Tumoren. Die Behandlung erfolgt entweder konventionell (mit Schnitt) oder laparoskopisch (Schlüssellochmethode).

Zur Vorbereitung der Operation bösartiger Tumoren findet modernste Diagnostik (wie z.B. Endoskopie, CT, MRT) Anwendung. In jedem Falle wird die onkologische Therapie mit Fachkollegen aus anderen Kliniken besprochen (Tumorboard). Aufgrund des Fortschrittes in den Bereichen Diagnostik, Vorbehandlung, Operation und Nachbehandlung können Prognosen, wie z.B. des immer mehr zunehmenden Enddarmkrebses, immer genauer getroffen und verbessert werden.

Zu den am häufigsten operierten, gutartigen Darmerkrankungen gehören Polypen des Colons (Darm), Entzündungen des Wurmfortsatzes (Blinddarm) und die Sigmadivertikulitis (Entzündung der Darmschleimhaut). Diese Operationen werden laparoskopisch durchgeführt. Nur in Ausnahmefällen, z.B. bei Bestehen von Kontraindikationen, können die Eingriffe auch konventionell erfolgen.

Der häufigste Eingriff im Leber-Gallen-Bereich ist die laparoskopische Entfernung der Gallenblase bei Entzündung und Gallensteinleiden. Im Bereich des Enddarms werden Fisteln, Abszesse und Hämorrhoiden behandelt. Hämorrhoiden werden stadiengerecht operiert.

Die Viszeralchirurgie schließt auch die Therapie von Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschildrüse ein. Zur vorherigen Verlaufsabklärung und zur Schonung der Stimmbandnerven wird bei diesem Behandlungsverfahren das Neuromonitoring eingesetzt.

Ambulant durchgeführt, werden Operationen bei Leisten- und Nabelhernien (Hernien = Brüche). Zur besseren Betreuung und für die rasche Handlungsmöglichkeit bei eventuell auftretenden Komplikationen müssen die Patienten meist eine Nacht in der Klinik verbringen. Als Operationsmethode wird das konventionelle Verfahren mit Implantation eines Netzes favorisiert (OP nach Lichtenstein). Die Netzimplantation wird auch bei wiederholt auftretenden Brüchen (Rezidivbrüche) und Narbenbrüchen nach vorangegangener Operation angewendet. Diese Eingriffe erfordern jedoch eine vollstationäre Behandlung.

Kleine urologische Eingriffe (z.B. Operationen an der Vorhaut), Eingriffe an der Hautoberfläche, Entfernungen von Abszessen oder kleinen Tumoren sowie Operationen am Nagelorgan (z.B. eingewachsener Zehennagel) können ebenfalls ohne einen stationären Aufenthalt durchgeführt werden.

Zur Unterstützung des Operateurs und zur Realisierung des OP-Spektrums steht modernste OP-Saal-Technik zur Verfügung: